Gute Fotos beginnen mit gutem Licht. Was ist gutes Licht? Das möchten wir uns hier mit euch ein bisschen genauer ansehen. Viele denken immer eine gute Technik oder ein toller Hintergrund machen ein tolles Bild aus, jedoch ist dem nicht immer so, vielmehr entscheidet die Lichtsituation über ein gutes oder nicht so gutes Foto. Hier wird es etwas kompliziert, es gibt nicht nur eine Lichtsituation und das Licht ändert sich immer wieder. Aber keine Angst, wir zeigen euch ein paar Lichtsituationen, die ihr vermeiden sollt und welche ihr für euch nutzen könnt.

KÜNSTLICHES LICHT & NATÜRLICHES LICHT

Welches ist das beste Licht für schöne Fotos? Natürliches, weiches und klares Licht! Künstliches Licht hat eine andere Farbe als das natürliche Licht. Wenn ihr also eure Lampen zu Hause angeschaltet habt und zusätzlich die Vorhänge offen habt, habt ihr zwei Lichtquellen mit unterschiedlicher Lichtfarbe. Das wirkt oft sehr unnatürlich und ist auch in einer späteren Bearbeitung nicht so einfach zu korrigieren. Zudem ist z.B. eine Lampe eine sehr kleine Lichtquelle und von ihr geht das Licht sehr punktuell aus. Das kann zu harten Schatten in Gesichtern führen, was wir nicht wollen.

Deshalb raten wir immer künstliches Licht auszuschalten. Wenn ihr in geschlossenen Räumen ein Bild machen sollt, dann schaltet alle Lampen aus und nutzt das natürliche Tageslicht, das durch die Fenster in die Wohnung kommt. Dieses ist viel weicher und gleichmäßiger. Tipp: Falls die Sonne zu stark durch euer Fenster scheint und euere Motiv, das ihr fotografieren wollt zu sehr angestrahlt wird, hängt das Fenster mit einem weißen Tuch ab, so bekommt ihr ein weicheres Licht. Wenn ihr unterwegs seid, versucht am besten Bilder zu machen, so lange es noch hell ist. Oft sieht eine Situation mit einer schönen Beleuchtung zwar super aus, jedoch ist es schwer diese abends einzufangen, hier werden die Fotos oft sehr dunkel und körnig. Je mehr Licht ihr habt, desto besser.

 

HARTES LICHT & WEICHES LICHT

Oh, hier scheint die Sonne, stell dich genau dort hin. Wie oft hören wir das und würden am liebsten sagen, bitte macht das nicht! Natürlich freuen wir uns alle, wenn die Sonne scheint und möchten am liebsten direkt in der Sonne Fotos machen. Nur wird es leider oft nicht so, wie wir uns das vorstellen. Hier haben wir hartes Licht. Nicht nur, dass ihr meist die Augen zukneifen müsst, da euch die Sonne direkt ins Gesicht scheint, sondern habt ihr auch oft zudem harte Schatten im Gesicht. Und wer will nicht auf jedem Foto top aussehen? Deshalb ist die beste Zeit um Fotos zu machen 2 Stunden nach dem Sonnenaufgang oder 2 Stunden vor dem Sonnenuntergang. Ihr werdet sicher nicht all eure Bilder genau in diese Zeit legen können, deshalb empfehlen wir während des Tages großteils im Schatten zu fotografieren. Wenn es leicht bewölkt ist und keine direkte Sonne einstrahlt, dann funktioniert das ungefähr so, wie das weiße Tuch vor dem Fenster. Hier könnt ihr auch ohne Probleme fotografieren.

Wir fotografieren zudem immer in einem gleichmäßigen Schatten. So gibt es z.B. keine Sonnenstrahlen die durch Bäume durchkommen und Muster auf unser Motiv werfen. Außerdem schauen wir immer, dass nicht nur unsere Person im Vordergrund weich ausgeleuchtet ist, sondern auch der Hintergrund. Versucht hartes Licht im Hintergrund und weiches Licht im Vordergrund zu vermeiden.

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